Verein
ca. 50 Mitglieder
Vorstand
7 Mitglieder
Leitung Finanzen und Administration
Andrea Siegfried
Co-Leitung
Andrea Felber und Judith Frick
Teamleitung WG Nova
Andrea Felber
Teamleitung WG Alpha
Judith Frick
Seit 1995 bestehen die Wohngruppen Sennwald in der Rechtsform eines Vereins. Der Zweck des Vereins ist in den Statuten beschrieben.
Statuten
Der Vorstand entscheidet bei Geschäften von übergreifender strategischer Bedeutung, insbesondere auch bei finanziellen Vorhaben. Er steht in enger Verbindung zur Co-Institutionsleitung und trifft sich mit dieser mindestens vierteljährlich zu den ordentlichen Vorstandssitzungen. Der Vorstand sowie verschiedene Ausschüsse bereiten zusammen mit der Institutionsleitung die einzelnen Sachgeschäfte vor.
Acht Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens bilden den Vorstand.
Felix Schmid: Präsident
Petra Hutter: Vizepräsidentin, Rechtsfragen
Karin Marquart: Archivierung
Laila Roduner: Finanzen
Hermann Thoma: Immobilien
Marlene Manser: Personal und Verwaltung
André Fernandez: Sozialpädagogik und Betreuung
Andrea Vetsch-Bollhalder: Aktuarin
Wir sind eine Praxisorganisation welche jährlich Studierende aus den Fachhochschulen für die Praxismodule 1 & 2 ausbildet. Gleichzeitig bieten wir die Möglichkeit für eine berufsbegleitende Ausbildung auf FH- und HF-Niveau an.
Wir sind jederzeit interessiert an motivierten Fachpersonen, die sich in unseren Wohngruppen engagieren möchten. Daher senden Sie uns jederzeit Ihre Initiativbewerbung - wir freuen uns darüber!
Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an die Co-Institutionsleitung Andrea Felber und Judith Frick.
leitung@wg-sennwald.ch
Die Wohngruppen Sennwald bieten Jugendlichen ein Zuhause mit Sicherheit und Halt in einer wohlwollenden Umgebung. Ziel ist es, dass sie ihre Zukunft selbstbewusst, unabhängig und aktiv gestalten und zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen. Im Zentrum steht die ressourcenorientierte Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Um diese Vision umzusetzen, orientieren sich Vorstand und Mitarbeitende an den folgenden Leitgedanken.
Menschenbild
Wir betrachten den Menschen als ein Wesen, das nach Entwicklung strebt. Im Zusammenleben unterstützen sich Menschen gegenseitig in ihrer Weiterentwicklung. Diese Grundüberzeugung bildet die Basis unserer pädagogischen Arbeit. Jugendliche erleben bei uns, dass ihre Stärken wahrgenommen werden. Wir ermutigen sie, neue Wege auszuprobieren, Eigenständigkeit zu entwickeln und Herausforderungen als Chance zu begreifen.
Struktur
Klare Strukturen geben Sicherheit, Halt und Orientierung. Sie schaffen Kontinuität und ermöglichen prozessorientiertes Lernen. Für Jugendliche und Mitarbeitende bilden sie den verlässlichen Rahmen, in dem Entwicklung möglich wird. Dies zeigt sich in festen Tagesrhythmen, klaren Regeln und transparenten Abmachungen. Gleichzeitig öffnen wir bewusst Freiräume, damit Jugendliche Verantwortung übernehmen und eigene Entscheidungen treffen können.
pädagogische Professionalität
Qualifizierte Fachpersonen mit fundiertem Fachwissen, professionellem Rollenverständnis und hohem Engagement sichern die Qualität unserer Arbeit. Ihre Erfahrung und ihr Einsatz sind entscheidende Faktoren für den Erfolg der pädagogischen Tätigkeit. Im Alltag begegnen wir Jugendlichen mit Respekt, Offenheit und Fachwissen. Wir führen regelmässig Gespräche, begleiten sie in schulischen, beruflichen und persönlichen Fragen und reflektieren unsere Arbeit im Team.
Pädagogische Haltung
Wir verpflichten uns, soziale Probleme gemeinsam mit den Jugendlichen, in der Gruppe und im System anzugehen. Dabei achten wir auf Selbstbestimmung und stellen die Würde des Menschen ins Zentrum. Komplexe Situationen bearbeiten wir mit der Haltung der „Neuen Autorität": präsent, klar, ressourcen- und lösungsorientiert. Wir hören zu, setzen Grenzen und unterstützen Jugendliche darin, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Entwicklung
Wir verstehen Erfahrungen als wirkungsvolle Lernfelder. Durch Reflexion und gezielte Begleitung ermöglichen wir, aus Alltagssituationen zu lernen und daran zu wachsen. Fortschritte machen wir sichtbar und würdigen sie gemeinsam mit den Jugendlichen. Rückschläge sehen wir als Chancen und begleiten sie auf dem Weg, aus Fehlern zu lernen.
Innovation
Wir beobachten gesellschaftliche Veränderungen aufmerksam und prüfen ihre Bedeutung für unsere Arbeit. Mit Offenheit und Mut verlassen wir gewohnte Wege, wenn neue Impulse gefragt sind. Dazu gehören der bewusste Einsatz digitaler Medien, die Entwicklung neuer Projekte oder die Anpassung von Methoden, um Teilhabe und Integration zu fördern.
Integration
Wir beziehen soziale Beziehungsnetze, gesellschaftliches Wissen und kulturelle Ressourcen von Jugendlichen und Mitarbeitenden in unsere Arbeit ein. Ziel ist es, Teilhabe zu ermöglichen, gleiche Rechte zu sichern und Diskriminierung abzubauen. Konkret fördern wir, dass Jugendliche Vereine besuchen, Freundschaften ausserhalb der Wohngruppe pflegen und ihre kulturellen Hintergründe einbringen. Ebenso unterstützen wir ihre schulische und berufliche Integration und begleiten sie in Lern- und Arbeitsprozessen.
Partizipation
Jugendliche und Mitarbeitende werden in wichtige Entscheidungsprozesse einbezogen. Mitwirkung stärkt Verantwortung und schafft eine Kultur der gemeinsamen Gestaltung. Dies geschieht in Gruppensitzungen, bei der Wochenplanung oder in der Gestaltung von Aktivitäten. Jugendliche erfahren so, dass ihre Stimme zählt und sie das Zusammenleben aktiv mitgestalten können.
Verantwortung für gemeinsame Ziele: Alle Teammitglieder tragen Mitverantwortung für das Erreichen der vereinbarten pädagogischen und organisatorischen Ziele.
Respektvolle Begegnung: Wir treten einander respektvoll gegenüber, pflegen eine wertschätzende Kommunikation und achten auf die Qualität unserer Beziehungen.
Präsenz und wachsame Sorge: Auch im Team gilt das Prinzip „Hinschauen, Ansprechen, gemeinsam Lösungen suchen“. Schwierigkeiten werden frühzeitig thematisiert und konstruktiv bearbeitet.
Selbstkontrolle und Deeskalation: Wir lassen uns nicht auf Machtkämpfe ein, sondern handeln besonnen und reflektiert – sowohl im Umgang mit Jugendlichen als auch in der internen Zusammenarbeit.
Verantwortung für gemeinsame Ziele: Alle Teammitglieder tragen Mitverantwortung für das Erreichen der vereinbarten pädagogischen und organisatorischen Ziele.
Respektvolle Begegnung: Wir treten einander respektvoll gegenüber, pflegen eine wertschätzende Kommunikation und achten auf die Qualität unserer Beziehungen.
Präsenz und wachsame Sorge: Auch im Team gilt das Prinzip „Hinschauen, Ansprechen, gemeinsam Lösungen suchen“. Schwierigkeiten werden frühzeitig thematisiert und konstruktiv bearbeitet.
Selbstkontrolle und Deeskalation: Wir lassen uns nicht auf Machtkämpfe ein, sondern handeln besonnen und reflektiert – sowohl im Umgang mit Jugendlichen als auch in der internen Zusammenarbeit.
Klare Strukturen im Arbeitsalltag: Start-, Arbeits- und Endphasen unserer Dienste werden gemeinsam gestaltet. Dazu gehören klare Absprachen, transparente Übergaben und ein bewusster Umgang mit Erfolgen und Rückmeldungen.
Vernetztes Arbeiten: Wir arbeiten systemisch mit allen Beteiligten zusammen, begegnen ihnen auf Augenhöhe und legen Wert auf gegenseitige Stärkung und Entlastung.
Klare Haltung bei Grenzverletzungen: Abweichendes Verhalten wird nicht toleriert. Wir zeigen entschlossenen Widerstand und stehen füreinander ein.
Beziehungsorientierung: Trotz Konflikten bleiben wir am Gegenüber interessiert und bemühen uns um eine konstante, gesunde Beziehungsgestaltung.
Transparenz: Durch eine offene und klare Arbeitsweise schaffen wir Vertrauen, Akzeptanz und Verbindlichkeit im Team.
Wiedergutmachung: Fehler werden nicht vertuscht, sondern benannt und durch Wiedergutmachung konstruktiv aufgearbeitet.
Positive Fehlerkultur: Wir leben eine Kultur, in der Fehler als Lernchancen gesehen werden. Das stärkt die Professionalität und ermöglicht Entwicklung – sowohl individuell als auch im Team.
Transparenz: Durch eine offene und klare Arbeitsweise schaffen wir Vertrauen, Akzeptanz und Verbindlichkeit im Team.
Wiedergutmachung: Fehler werden nicht vertuscht, sondern benannt und durch Wiedergutmachung konstruktiv aufgearbeitet.
Positive Fehlerkultur: Wir leben eine Kultur, in der Fehler als Lernchancen gesehen werden. Das stärkt die Professionalität und ermöglicht Entwicklung – sowohl individuell als auch im Team.